6. Dezember

Das Bild habe ich extra für die Kinder gemalt,
weil die sich auf Weihnachten ganz besonders freuen
und gerne Weihnachtsgeschichten hören.
Ich mag Weihnachten auch,
vor allem wenn es schneit.
Wenn man spazieren geht, knirscht es unter den Füßen.
Es ist schön ruhig in der Winterlandschaft.
Auf meinem Bild sieht es aus wie im Schwarzwald,
da bin ich früher gerne Schlitten gefahren,
es schneit dort viel.
Wenn der Weihnachtsmann auf die Erde kommt
fliegt er erst, und dann fährt er auf dem Schnee weiter.
Weil Weihnachten ist, hat er sich seinen roten Weihnachtsmantel angezogen.
Auf dem Schlitten liegen die Pakete und der große Nikolaussack.
Er hat zehn Rentiere, die ziehen seinen Schlitten.
Sie sind sehr flink und sehr gutmütig.
Die Glöckchen am Hals klingeln.
Es schneit und schneit dicke und auch kleine Schneeflocken.
Hinterher ist der Schnee wie eine dicke weiche Decke
für das Gras und die Erde und die Bäume auch.
Der Mond und ein Weihnachtsstern scheinen am Himmel,
die anderen Sterne scheinen mit.
Es ist tiefe Nacht.
Der Weihnachtsmann kommt zu jedem Kind,
fragt, ob es ein Gedicht kann
und ob es brav war das ganze Jahr.
Erst danach kriegt es die Geschenke.
Dieser Weihnachtsmann ist echt!
Sonst ist es meistens nur ein Mann, der sich verkleidet hat,
manchmal ein Pfadfinder, ein SPD-Mann oder ein Vater.

Michael Preiß(1971- ), Maler unseres Kalender-Titelbildes

  Michael Preiß


(Bild und Text entnommen aus: Lebenshilfe-Kalender SEH-WEISEN 2007)