LEO

5. Dezember 2017

Chinesisches Teegedicht
  1. 唐 元稹


    宝塔诗

    茶。
    香叶,嫩芽。
    慕诗客,爱僧家。
    碾雕白玉,罗织红纱。
    铫煎黄蕊色,碗转曲尘花。
    夜后邀陪明月,晨前独对朝霞。
    洗尽古今人不倦,将知醉后岂堪夸。

  2. Tee.
    Duftende Blätter, zarte Knospen.
    Bewundert von Dichtern, geliebt von Mönchen.
    Gemahlen mit einem Stößel aus weißer Jade, gesiebt mit einem Tuch aus roter Seide.
    Im Kessel goldenes Gelb, im Becher ein tanzender Wirbel.
    Kommt die Nacht, kannst du mit ihm den Mond willkommen heißen,
    und vor der Dämmerung den Morgtenau.
    Es war gestern so, es ist heute so: man wird nicht müde sein, wenn man Tee trinkt.
    Wer würde dies nach einem Rausch schon behaupten wollen?

    Yuan Zhen (779 – 831)

    Weiß jemand, wie man dieses Pagoden-Gedicht schöner und poetischer übersetzen kann? Wir freuen uns über Post!
  3. Tee.
    Blätter duftend, Knospen zart.
    Von Dichtern bewundert, geliebt von Mönchen.
    Mit Jadeweißen Pistill gemahlt, mit rotseidenem Gewebe geklärt.
    Goldenes Gelb in der Kanne, wirbelnder Tanz im Becher.
    In Abenddämmerung begrüßend den Mond, im Morgengrau den Morgentau.
    War es gestern, so ist es heut, wer Tee trinkt hat es nie bereut,
    und kann davon berauscht, nichts besseres wünschen können.

    Yuan Zhen (779 – 831)

    Diese Übersetzung wurde uns von unserem Nutzer A. Kreiter zugesandt - vielen Dank!
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